Verspätungen bei der Deutschen BahnJetzt rebellieren die Lokführer

Lesezeit: 4 Min.

Laut Tarifvertrag darf ein Lokführer höchstens fünfeinhalb Stunden ununterbrochen auf dem Führerstand sitzen, danach muss er eine Pause machen.
Laut Tarifvertrag darf ein Lokführer höchstens fünfeinhalb Stunden ununterbrochen auf dem Führerstand sitzen, danach muss er eine Pause machen. (Foto: Boris Roessler/picture alliance/dpa)

Nie war die Deutsche Bahn so unpünktlich wie im Oktober. Die Konsequenz: Schichtpläne brechen zusammen, Leitstellen sind überlastet, Lokführer am Limit. Die Gewerkschaften sind alarmiert.

Von Vivien Timmler, Berlin

Für Fahrgäste sind die schlechten Pünktlichkeitswerte der Deutschen Bahn (DB) ein Ärgernis. Fast die Hälfte aller Fernzüge kam im Oktober verspätet an ihrem Ziel an. Was viele Bahnfahrer hingegen meist nicht mitbekommen, sind die immensen Auswirkungen, die die Störungen auf den Alltag des Zugpersonals haben. Die vielen Verspätungen wirbeln die Schichtpläne durcheinander. Die Leitstellen sind überlastet, die Lokführer am Limit. An besonders schlimmen Tagen lassen sich mitunter nicht einmal mehr die maximal zulässigen Fahrtzeiten und Schichten einhalten. So berichten es Triebfahrzeugführer und Zugchefs in vertraulichen Gesprächen der Süddeutschen Zeitung.

Zur SZ-Startseite

ExklusivFernverkehr
:Deutsche Bahn im Oktober so unpünktlich wie nie zuvor

Gerade einmal gut die Hälfte aller Fernzüge kam vergangenen Monat pünktlich ans Ziel, ein neuer Negativrekord. Was dahintersteckt und warum noch keine Besserung in Sicht ist.

SZ PlusVon Vivien Timmler

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: