Nach Tod eines ZugbegleitersGDL schreibt offenen Brief an Bahn-Chefin Palla

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Hat für Freitag zu einem großen Sicherheitsgipfel geladen: die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla.
Hat für Freitag zu einem großen Sicherheitsgipfel geladen: die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla. Bernd von Jutrczenka/dpa

Die Gewerkschaft erhebt schwere Vorwürfe: Trotz der zunehmenden Übergriffe ändere sich nichts. Sie fordert eine Mindestbesetzung für ICE, mehr Sicherheitskräfte und flächendeckende Bodycams.

Von Vivien Timmler, Berlin

Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter der Deutschen Bahn erhöht die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) den Druck auf den Bahn-Vorstand. „Dieser Vorfall ist kein isoliertes, unvorhersehbares Einzelereignis. Übergriffe, Bedrohungen und Gewalt gegen Beschäftigte im Zugbegleitdienst sind seit Jahren bekannt“, heißt es in einem offenen Brief der Gewerkschaft, der der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Immer wieder seien diese in der Vergangenheit sogar „durch den Vorstand selbst“ in Monatsgesprächen mit dem Gesamtbetriebsrat der Bahn-Tochter DB Fernverkehr thematisiert worden, gebessert habe sich aber nichts – im Gegenteil.

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