BahnindustrieWarum die Sanierung des Bahnnetzes nicht richtig vorankommt

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Zwei Arbeiter installieren Oberleitungen an der Bahnbaustelle der ICE-Strecke zwischen Nürnberg und Bamberg.
Zwei Arbeiter installieren Oberleitungen an der Bahnbaustelle der ICE-Strecke zwischen Nürnberg und Bamberg. (Foto: Daniel Vogl/picture alliance/dpa)

Mehr als 100 Milliarden Euro will der Bund bis 2029 in die Schiene investieren. Die Industrie könnte also eigentlich jubeln. Doch es fehlt Planungssicherheit – und damit drohen weitere Preissteigerungen.

Von Caspar Busse und Vivien Timmler

107 Milliarden Euro: Das ist die Summe, die der Bund in den kommenden vier Jahren in die dringend notwendige Sanierung des deutschen Schienennetzes investieren will. Neue Gleise, IT-Systeme, Oberleitungen, Signaltechnik, Stellwerke, Zugmaterial – für all das soll jetzt Geld da sein. Die Hersteller könnten sich also über viele neue Aufträge und steigende Umsätze freuen. Stattdessen sind sie ziemlich ernüchtert.

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