Bahnverkehr:Es droht der nächste Preisschock auf der Schiene

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Wie lange geht das System der Finanzierung der Schiene in Deutschland noch gut? (Foto: Peter Kneffel/dpa)

Um 20 Milliarden Euro stockt die Regierung das Eigenkapital der Bahn auf. Doch das hat einen gefährlichen Nebeneffekt: Die Preise für die Nutzung der Gleise steigen und steigen und steigen. Wie lange geht das noch gut?

Von Vivien Timmler, Berlin

So eine Eigenkapitalerhöhung ist eine feine Sache. Die Bundesregierung kann der Deutschen Bahn, die zu 100 Prozent in ihrem Besitz ist, auf diesem Weg viele Milliarden zukommen lassen. So viele, wie eben nötig sind für die Investitionen ins Schienennetz, einfach an der Schuldenbremse vorbei. Um 20 Milliarden Euro stockt sie das Eigenkapital der Bahn in den kommenden Jahren auf. Kaum jemand bezweifelt, dass dieses Geld nötig ist: Die Infrastruktur ist marode, die Instandsetzung teuer. Doch die Eigenkapitalspritze hat einen gefährlichen Nebeneffekt.

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