Deutsche Bahn„Kästchen malen ist noch keine Strategie“

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Sie lässt sich mit dem Konzernumbau mehr Zeit, als ihre Aussagen nach Antritt vermuten ließen: Bahn-Chefin Evelyn Palla
Sie lässt sich mit dem Konzernumbau mehr Zeit, als ihre Aussagen nach Antritt vermuten ließen: Bahn-Chefin Evelyn Palla Lea Albert/dpa

Bahn-Chefin Evelyn Palla hat angekündigt, den Konzern „auf links“ zu drehen. Nun zeigen interne Dokumente, dass der Umbau kleiner ausfällt als gedacht. Die Gewerkschaft EVG ist schwer enttäuscht.

Von Vivien Timmler, Berlin

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Man tritt Betriebsräten und Gewerkschaftern nicht zu nahe, wenn man ihnen unterstellt, Veränderungen in der Regel eher kritisch gegenüberzustehen. Erst recht, wenn mit ihnen ein potenzieller Abbau von Arbeitsplätzen einhergeht. Im Falle der Deutschen Bahn (DB) ist es nun aber genau andersherum. Deren neue Chefin Evelyn Palla hatte vor gut einem halben Jahr angekündigt, 2026 werde das Jahr des großen Konzernumbaus. „Auf links drehen“ wollte sie die Bahn. Und jetzt sind es ausgerechnet die Konzernbetriebsräte und hochrangigen Funktionäre der einflussreichen Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), die fragen: Kommt da noch was?

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