BahnindustrieWo das Sondervermögen landet

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Im vergangenen Jahr wurden mehr als 4200 Gleis-Komponenten wie Signale, Achsenzähler oder Weichen verbaut worden - wie hier auf der Bahnstrecke zwischen Berlin und Hamburg.
Im vergangenen Jahr wurden mehr als 4200 Gleis-Komponenten wie Signale, Achsenzähler oder Weichen verbaut worden - wie hier auf der Bahnstrecke zwischen Berlin und Hamburg. Jens Büttner/dpa

Die Bahnindustrie profitiert massiv von den Milliardeninvestitionen in die Schiene. Dennoch kritisiert sie die Bundesregierung: Es fehle ihr an Weitsicht, Verlässlichkeit - und einer klugen Finanzstruktur.

Von Vivien Timmler, Berlin

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Sarah Stark möchte direkt mal etwas klarstellen. 24 Stunden ist es her, dass das Finanzministerium den ersten Rechenschaftsbericht zum neuen Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz (SVIK) vorgestellt hat. Die Bilanz: durchwachsen. Nur 24 der geplanten 37 Milliarden Euro hat der Bund im vergangenen Jahr ausgegeben. Auch im Verkehrsbereich ist längst nicht alles abgeflossen, was hätte abfließen können. „An uns liegt's nicht!“, sagt die Hauptgeschäftsführerin des Verbands der Bahnindustrie (VDB), der 250 Unternehmen mit insgesamt knapp 58 000 Beschäftigten vertritt. Die Branche habe alles umgesetzt, was gehe.

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