VegetationskontrolleDas Glyphosat-Dilemma der Deutschen Bahn

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Wenn Pflanzenbewuchs die Sicht der Lokführer versperrt, kann das zum Problem werden.
Wenn Pflanzenbewuchs die Sicht der Lokführer versperrt, kann das zum Problem werden. Andree Kaiser/Caro

Vor drei Jahren stieg der Konzern öffentlichkeitswirksam aus dem Glyphosat-Einsatz aus. Doch nun zeigt sich: Das Ersatzmittel ist nicht ansatzweise so wirksam. Folgt bald der Wiedereinstieg?

Von Vivien Timmler, Berlin

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Es war ein symbolträchtiger Schritt. Am 12. März 2023 verschickte die Deutsche Bahn (DB) eine bedeutungsschwere Pressemitteilung: „DB besiegelt Glyphosat-Ausstieg.“ Künftig sollte das sogenannte Vegetationsmanagement umweltfreundlicher ablaufen, dank mechanischer Verfahren und dank eines Wirkstoffs namens Pelargonsäure. Der damalige Verkehrsminister Volker Wissing (ehemals FDP, mittlerweile parteilos) dankte der Bahn überschwänglich, auch der damalige Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) lobte, „wie konsequent und ambitioniert die DB das Ziel verfolgt, langfristig einen ökologischeren Bahnbetrieb zu gewährleisten“.

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