Deutsche BahnDie neue Macht der GDL

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Wird als Mann an der GDL-Spitze immer noch häufig mit seinem Vorgänger Claus Weselsky verglichen: Mario Reiß.
Wird als Mann an der GDL-Spitze immer noch häufig mit seinem Vorgänger Claus Weselsky verglichen: Mario Reiß. Bernd von Jutrczenka/dpa

In der Tarifrunde mit den Lokführern zieht die Deutsche Bahn in letzter Sekunde ein Angebot zurück. Das zeigt: Es ist etwas anders im Post-Weselsky-Zeitalter. Für streikgeplagte Bahnkunden eine gute Nachricht.

Von Benedikt Peters und Vivien Timmler

Mario Reiß hat noch ein paar Minuten Zeit. Die eine Hand in der Jackentasche, in der anderen ein Zigarillo steht er im Raucherbereich vor dem Berliner Hauptbahnhof. Es verspricht ein interessanter Tag zu werden, vielleicht der interessanteste dieser bisherigen Tarifrunde. Seit Anfang Januar verhandeln die Deutsche Bahn und die Lokführergewerkschaft GDL über einen neuen Tarifvertrag für etwa 10 000 Beschäftigte. Nun, im Laufe des Donnerstags, will die Bahn ein erstes Angebot vorlegen. Reiß kommentiert das nicht, er äußere sich nicht zu laufenden Verhandlungen, aus Prinzip nicht, sagt er. Dann zündet er sich noch ein Zigarillo an.

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Die Erwartungen an die Deutsche Bahn sind ja nicht mehr hoch, die an die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla dafür umso höher. Sie räumt jetzt erst mal in der Führungsetage auf: Pünktlicher wird so kein einziger Zug, aber immerhin sie ist voller Zuversicht.

SZ PlusVon Vivien Timmler (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

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