LokführerDeutsche Bahn schlägt Gehaltsplus von sechs Prozent vor

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DB-Personalvorstand Martin Seiler.
DB-Personalvorstand Martin Seiler. Fabian Sommer

Mit ihrem ersten Lohnangebot versucht die Bahn, Streiks abzuwenden. Die Gewerkschaft GDL kritisiert vor allem die lange Laufzeit von zweieinhalb Jahren, sagt aber auch: Die „Ausgangsbasis“ passt.

Von Alexander Hagelüken, Benedikt Peters und Vivien Timmler, München/Berlin

Es ist kurz nach neun an diesem Dienstag, als Mario Reiß die Räume der Deutschen Bahn (DB) betritt. Er ist gut drauf: Die dritte Tarifrunde mit der Deutschen Bahn war mit einem Punktsieg für den Chef der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) geendet. Die DB hatte der GDL ursprünglich ein Angebot unterbreiten wollen, das dann aber wieder zurückgezogen, nachdem die Gewerkschaft signalisiert hatte, vom Inhalt dieses Angebots mal so gar nichts zu halten. Nun läuft die vierte Tarifrunde, und die Dinge kommen in Bewegung.

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