Deutsche Bahn„Eine Hiobsbotschaft für den Regionalverkehr“

Lesezeit: 4 Min.

Der Regionalverkehr macht rund zwei Drittel des gesamten deutschen Schienenverkehrs aus.
Der Regionalverkehr macht rund zwei Drittel des gesamten deutschen Schienenverkehrs aus. Michael Probst/AP

Der Europäische Gerichtshof hat die sogenannte Trassenpreisbremse gekippt. Das hat Folgen für den Regionalverkehr auf der Schiene – auf die Fahrgäste könnten deutlich höhere Ticketpreise zukommen.

Von Caspar Busse

Es klingt auf den ersten Blick sehr technisch, doch es könnte große Auswirkungen für viele Menschen haben: Die Richter des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in Luxemburg haben die sogenannte Trassenpreisbremse gekippt. Die Regelung, ein wichtiges Projekt der deutschen Verkehrspolitik, sei nicht mit EU-Recht vereinbar, urteilte das oberste europäische Gericht an diesem Donnerstag. Damit sollte eigentlich der Regional- und Nahverkehr auf der Schiene begünstigt werden. Nun muss schnell nach neuen Lösungen gesucht werden. Es geht um Kosten in Milliardenhöhe, die auf die Schienennahverkehrsunternehmen zukommen könnten, möglicherweise rückwirkend für mehrere Jahre.

Zur SZ-Startseite

Trassenpreise
:Bund hält Bahn im Zaum – mit viel Mühe

Für jeden Kilometer auf deutschen Schienen zahlen Bahnunternehmen eine Gebühr, auch die Deutsche Bahn selbst. Für 2026 drohten massive Preissteigerungen. Doch nun gibt es Entwarnung - mit einem bitteren Beigeschmack.

SZ PlusVon Vivien Timmler

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: