Ex-Bahnmanagerin Britta ZurAlles eine Schmutzkampagne?

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„Dieses Mal wehre ich mich“, schreibt Britta Zur auf Linkedin.
„Dieses Mal wehre ich mich“, schreibt Britta Zur auf Linkedin. Michael Gstettenbauer/Imago

Eine Ex-Managerin der Deutschen Bahn sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert. Es geht um eine Privatfahrt im Dienstauto, ihre Beziehung zu einem Abgeordneten und die Frage: Was muss man sich gefallen lassen?

Von Vivien Timmler, Berlin

Eigentlich war die Sache längst erledigt. Im Sommer 2025 strandete ein Intercity auf dem Weg von Sylt nach Hamburg in Heide in Schleswig-Holstein. Nicht genug „Notwasser“ an Bord. Wer wollte, konnte auf die Wasserlieferung warten, einige Fahrgäste entschieden sich jedoch, anderweitig weiterzureisen. So auch die damalige Chefin der DB Sicherheit und frühere Gelsenkirchener Polizeipräsidentin Britta Zur. Gemeinsam mit ihren zwei Töchtern und ihrem Lebensgefährten stieg sie in einen anderen Zug. Doch sie fuhr nicht bis Hamburg, sondern nur bis Itzehoe. Dort holte sie ein Pool-Fahrzeug der Deutschen Bahn (DB) ab und brachte sie zum Hamburger Stadtrand. Dann fuhr die Familie mit der S-Bahn weiter.

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