Deutsche BahnWenn der Milliardenverlust zur Gewohnheit wird

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2025 waren nur 60 Prozent der Züge im Fernverkehr pünktlich.
2025 waren nur 60 Prozent der Züge im Fernverkehr pünktlich. Friedrich Bungert

Die Deutsche Bahn hat ein weiteres schlimmes Jahr hinter sich. Der Umsatz ist zwar gestiegen, die Verluste aber auch. Jetzt soll alles anders werden – und dieses Mal wirklich.

Von Vivien Timmler, Berlin

Evelyn Palla ist wirklich jedes Mittel recht, um zu demonstrieren: Hier bei der Deutschen Bahn brechen nun andere Zeiten an. Die Pressekonferenz zur Jahresbilanz des Konzerns findet nicht mehr live im Bahntower statt, sondern rein digital. Zu Beginn gibt es keinen Hochglanz-Imagefilm mehr, es geht direkt zur Sache. Und auch sonst ist der neuen Bahn-Chefin wichtig, zu betonen: „Dieser Jahresabschluss ist mehr als eine Bilanz. Er markiert den Abschied von der alten Bahn“. Mehr Pathos geht kaum.

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:Die Neue und das Biest

Die Erwartungen an die Deutsche Bahn sind ja nicht mehr hoch, die an die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla dafür umso höher. Sie räumt jetzt erst mal in der Führungsetage auf: Pünktlicher wird so kein einziger Zug, aber immerhin sie ist voller Zuversicht.

SZ PlusVon Vivien Timmler (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

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