Tarifstreit:"Die Bahn macht die Probleme, nicht wir"

Tarifstreit: Das ganze Land denke über die Vier-Tage-Wochen für Büromenschen nach, sagt GDL-Chef Claus Weselsky. Aber keiner denke an die Arbeitnehmer in den Zügen und Werkstätten.

Das ganze Land denke über die Vier-Tage-Wochen für Büromenschen nach, sagt GDL-Chef Claus Weselsky. Aber keiner denke an die Arbeitnehmer in den Zügen und Werkstätten.

(Foto: Carsten Koall/dpa)

Bei der DB beginnen in der kommenden Woche die nächsten Tarifverhandlungen - und sie könnten schnell eskalieren: GDL-Chef Claus Weselsky spricht im Interview über seine Forderungen und die Wahrscheinlichkeit von Streiks an Weihnachten.

Von Alexander Hagelüken und Benedikt Peters, München

Der letzte Tarifkonflikt bei der Bahn ist kaum zwei Monate befriedet, da beginnt schon der nächste: Nach der Eisenbahngewerkschaft EVG verhandelt von der kommenden Woche an die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) um höhere Gehälter für die Beschäftigten. Ihr Chef Claus Weselsky ist als streitbar bekannt, er wirkt zu Beginn des Gesprächs recht entspannt - und zeigt dann, dass er sich schnell in Rage reden kann.

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