TrassenpreiseBund hält Bahn im Zaum – mit viel Mühe

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Zwischenzeitlich stand im Raum, dass die Schienenmaut 2026 für alle Züge im Fern- und Güterverkehr um bis zu 25 Prozent steigen könnte.
Zwischenzeitlich stand im Raum, dass die Schienenmaut 2026 für alle Züge im Fern- und Güterverkehr um bis zu 25 Prozent steigen könnte. (Foto: Jochen Eckel/Imago)

Für jeden Kilometer auf deutschen Schienen zahlen Bahnunternehmen eine Gebühr, auch die Deutsche Bahn selbst. Für 2026 drohten massive Preissteigerungen. Doch nun gibt es Entwarnung - mit einem bitteren Beigeschmack.

Von Vivien Timmler, Bonn

Es ist eine Entscheidung in letzter Minute: Mit gut 300 Tagen Verspätung und nur zwei Tage vor dem offiziellen Fahrplanwechsel hat die Bundesnetzagentur am Freitag die Höhe der Schienenmaut für das Jahr 2026 bekannt gegeben. Demnach werden die sogenannten Trassenpreise deutlich weniger stark steigen als befürchtet: Im Güterverkehr um sechs Prozent, im Nahverkehr um drei Prozent – und im Fernverkehr werden sie erstmals seit langer Zeit sogar um 1,2 Prozent sinken. Es ist auch ein politischer Erfolg für die schwarz-rote Koalition.

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