DavosDas Weltwirtschaftsforum steckt jetzt in einer gewaltigen Krise

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Børge Brende (rechts), da noch der Präsident des Weltwirtschaftsforums, im Januar in Davos mit US-Präsident Donald Trump.
Børge Brende (rechts), da noch der Präsident des Weltwirtschaftsforums, im Januar in Davos mit US-Präsident Donald Trump. Evan Vucci/AP/dpa

Erst musste der Gründer Klaus Schwab gehen, jetzt der Präsident Børge Brende wegen seiner Epstein-Verbindung:  Das Image des WEF, das immer die Welt verbessern wollte, ist schwer beschädigt. Und nun?

Von Caspar Busse und Alexander Mühlauer

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Da hatte er noch die ganz große Bühne: Mitte Januar stand Børge Brende beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos zusammen mit Donald Trump auf dem Podium. Der ehemalige norwegische Außenminister, seit 2017 Präsident des WEF, lächelte, klatschte und gab dem US-Präsidenten die Hand. Brende war sichtlich stolz, dass er bei diesem denkwürdigen Auftritt der Gastgeber sein durfte. Einem Auftritt, bei dem Trump die Welt unter anderem wissen ließ, dass er im Grönland-Streit keine Gewalt anwenden werde – alles, worum er bitte, sei doch nur ein Stück Eis.

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Der ehemalige norwegische Außenminister hatte offenbar falsche Angaben zu seinen Kontakten zum Sexualstraftäter Epstein gemacht. Jetzt verlässt er seinen Posten in Davos.

Von Alex Rühle

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