Philippe Aghion ist dieses Jahr nach Davos gekommen, um mit so vielen Menschen zu reden wie nur möglich. Austauschen und netzwerken, darum geht es beim Weltwirtschaftsforum in den Schweizer Bergen. In den Gesprächen geht es immer wieder um die entscheidende Frage, wie Innovation, wie Wachstum überhaupt entstehen kann. Darüber forscht der Ökonom Aghion am Collège de France und an der Insead. Er ist zudem Gastprofessor an der London School of Economics. 2025 hat er den Wirtschaftsnobelpreis für seine Arbeit zur Theorie des dauerhaften Wachstums durch schöpferische Zerstörung erhalten. In Davos nimmt sich Aghion Zeit für ein Gespräch über Europas Platz in der Welt.
Wirtschaftsnobelpreisträger Philippe Aghion„Wir sind zu bequem geworden“
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Ökonom Philippe Aghion: „China ist ein Pionier der Innovation, die USA sind ein Pionier der Innovation, Europa hinkt hinterher.“
Claudio Bresciani/TT/IMAGO/TTWas kann Europa tun, um seinen Platz in der Welt zu verteidigen? Ein Gespräch mit dem Wirtschaftsnobelpreisträger Philippe Aghion über schöpferische Zerstörung, seinen Hausaufgaben-Helfer Karl Lagerfeld und weshalb Europa nicht vor Trump buckeln darf.
Interview von Alexander Mühlauer und Judith Wittwer, Davos
