Mercedes:Daimler verabschiedet sich schneller vom Verbrenner

Digitale Weltpremiere des neuen EQS von Mercedes-EQ  Digital world premiere of the new EQS from Mercedes-EQ

Ansehen kann man es dem Auto nicht, doch hat der neue EQS bei Daimler durchaus Ähnlichkeiten mit einer Ketchup-Flasche - nur halt nicht optisch. Auch könnte sich Daimler-Chef Källenius kaum an eine anlehnen.

(Foto: Daimler AG)

Plötzlich steigt auch Mercedes früher um auf reine Elektroautos. Ein konkretes Datum hat der Konzern nicht, aber große Pläne - und ein neues Problem.

Von Christina Kunkel, Stuttgart

Bei Daimler hat es eine gewisse Tradition, Gemeinsamkeiten zwischen einer Ketchup-Flasche und der Elektromobilität zu beschreiben. Schon der frühere Konzernchef Dieter Zetsche zog den Vergleich: "Wenn man draufschlägt, weiß man, irgendwann kommt was raus", sagte er. "Du weißt nicht wann, aber wenn's kommt, dann richtig." Entscheidend sei, auf den Moment vorbereitet zu sein, in dem der Ketchup plötzlich aus der Flasche flutscht. Ola Källenius ist als Vorstandsvorsitzender jetzt dafür verantwortlich, diesen Zeitpunkt nicht zu verpassen. Lange ging man in Stuttgart davon aus, dass es noch viele Jahre eher tröpfeln wird aus der E-Mobilitäts-Ketchup-Flasche. Doch nun sieht es so aus, als ob es den Schwaben mit dem großen Umschwung gar nicht schnell genug gehen kann. Källenius sagte am Donnerstag: "Der Wendepunkt rückt näher."

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