Cyberkriminalität:Mit den Augen des Diebes

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Cyberkriminalität: Frankfurt am Main im Morgengrauen.

Frankfurt am Main im Morgengrauen.

(Foto: Volha Kavalenkava/PantherMedia/imago; Bearbeitung: SZ)

Digitale Attacken auf Firmen nehmen rasant zu. Die Angreifer legen die IT der Opfer lahm und erpressen so viel Geld. Wie eine Spezialeinheit des Lidl-Konzerns mit künstlicher Intelligenz das Schlimmste verhindern will.

Von Uwe Ritzer, Neckarsulm

Fehlt nur noch Mister Spock. Die Älteren werden sich erinnern: der spitzohrige Erste Offizier im Fernseh- und Kino-Raumschiff Enterprise. Ein emotionsloser Mann vom Planeten Vulkan mit überirdischer Intelligenz, der Gefahren mit strenger Logik begegnete. Spock kommt einem spontan in den Sinn beim Blick in diese abgedunkelte Kommandobrücke mit ihren raumhohen Digitalwänden, auf denen Zahlen und Kurven, Grafiken und Diagramme leuchten und blinken. Davor sitzen im Halbkreis Menschen an gewölbten Computerschirmen. Auf einer digitalen Europakarte leuchten die Umrisse der Bundesrepublik rot. "Im Moment gibt es in Deutschland die meisten Angriffe", sagt Christian Müller beiläufig.

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