Für Kai-Uwe Steck ist es eine merkwürdige Perspektive. Das erste Mal seit Jahren sitzt der drahtige Mann im grauen Anzug und blauen Hemd an diesem Donnerstag nicht in der Mitte des Saals S. 011, als Zeuge der Anklage. Sondern auf der rechten Seite des holzgetäfelten Saals im Landgericht Bonn, als Angeklagter.
Cum-ExWas ist es wert, ein Kronzeuge zu sein?
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Kai-Uwe Steck hat umfassend ausgepackt, um in der Cum-Ex-Aufklärung besser wegzukommen. Bald wird er wissen, ob sich das für ihn gelohnt hat: Er sitzt nun selbst auf der Anklagebank – und es geht um mehr als 400 Millionen Euro.
Von Nils Heck, Bonn
