FinanzmärkteKommt es etwa zu einer neuen Finanzkrise?

Lesezeit: 5 Min.

Etwa 26 Milliarden Euro der Deutschen Bank stecken im Private-Debt-Markt, das birgt Risiken.
Etwa 26 Milliarden Euro der Deutschen Bank stecken im Private-Debt-Markt, das birgt Risiken. Arne Dedert/picture alliance/dpa

US-Banken wetten jetzt offenbar gegen den Markt für private Kredite. Das erinnert an die Finanzkrise 2008. Auch Deutschlands größte Bank ist auf diesem Markt aktiv. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Von Nils Heck, Meike Schreiber und Markus Zydra, Frankfurt/Köln

Kennen Sie noch Credit Default Swaps? Nein? Dann eine kurze Erinnerung an die Finanzkrise. Damals, 2008, waren Credit Default Swaps, oder kurz CDS, ein zentraler Beschleuniger für den Zusammenbruch mehrerer großer Banken. Bei diesen Wertpapieren handelt es sich um Versicherungen gegen Kreditausfälle. Das Problem damals: Banken und Versicherer verkauften mehr Versicherungspolicen, als sie im Ernstfall würden bedienen können. Nach dem Platzen der Immobilienblase und der Pleite der US-Großbank Lehman Brothers waren es daher CDS, die die Krise verschärften – was dazu führte, dass reihenweise Finanzinstitute staatlich gerettet werden mussten.

Zur SZ-Startseite

Ungleichheit in den USA
:„Die Superreichen besitzen alles, die anderen fast nichts“

Die US-Wirtschaft spaltet sich auf. Während die einen vom Börsenboom profitieren, macht den anderen jede neue Krise Angst. Sogar der Präsident hat das inzwischen erkannt – und macht es trotzdem noch schlimmer.

SZ PlusVon Ann-Kathrin Nezik

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: