ChemieindustrieEx-Dax-Mitglied Covestro verlässt die Börse

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Covestro-Logo vor der Zentrale in Leverkusen: Die Firma gehört nun Emiratern.
Covestro-Logo vor der Zentrale in Leverkusen: Die Firma gehört nun Emiratern. Oliver Berg/dpa

Ein Staatskonzern aus Abu Dhabi hat die frühere Bayer-Sparte für mehr als 14 Milliarden Euro gekauft. Es ist das erste Mal, dass Araber eine Dax-Firma übernehmen.

Von Björn Finke, Düsseldorf

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Der frühere Dax-Konzern Covestro ist seit gut zehn Jahren an der Börse notiert. Doch bald dürfte es damit vorbei sein: Denn der neue Eigentümer des Kunststoffherstellers, ein staatlicher Öl- und Gasförderer aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, will Covestros wenigen verbliebenen Kleinaktionären ihre Papiere gegen eine Barabfindung zwangsweise abkaufen. Nach so einem sogenannten Squeeze-out werden Firmen normalerweise von der Börse genommen, schließlich gibt es nur noch einen Eigner.

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Markus Steilemann ist Präsident des Chemieverbands und Chef des Kunststoffherstellers Covestro. Der Manager fordert niedrigere Steuern, warnt vor russischem Gas und verteidigt den Verkauf seiner Firma an arabische Investoren.

SZ PlusInterview von Björn Finke

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