Für den Eschborner Unternehmer Canay Yildirimer war der Deal mit dem Bundesministerium zunächst "ein Glücksgeschäft". Eigentlich verkauft der Unternehmer Designerhandtaschen nach Südkorea. Doch mit Beginn der Corona-Krise brachen alle Aufträge weg. Die Ausschreibung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) Ende März kam da gerade recht: Mit einem sogenannten Open-House-Verfahren hatte Minister Spahn dazu aufgerufen, medizinische Schutzausrüstung zu liefern.
Corona-Schutzausrüstung:Wo bleibt unser Geld?
Auch dieser Autozulieferer hat auf Maskenproduktion umgestellt - ab Juni sollen auch Masken der Kategorie FFP2 vom Band laufen.
(Foto: ZB)Viele Firmen haben in der Corona-Krise auf den Vertrieb von Masken umgestellt - auf Wunsch von Jens Spahn. Jetzt sind sie verärgert.
Von Markus Grill und Lena Kampf , Berlin
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