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Selbständige in der Krise:Saal leer, Laden leer, Konto leer

Lustspielhaus in der Occamstraße: Während des zweiten Teil-Lockdowns bleiben die Türen geschlossen. Alle Veranstaltungen wurden für den November abgesagt.

(Foto: Catherina Hess)

Bei vielen Selbständigen in Deutschland lief es bisher so irgendwie. Dann kam Corona, und auf einmal läuft nichts mehr. Von einer putzenden Geigerin, einer verzweifelten Nagelpflegerin und der Frage: Unterstützt der Staat eigentlich genug?

Von Alexander Hagelüken und Felicitas Wilke

Beim ersten Telefonat ist Maria Andersohn in Eile. Sie muss an diesem Nachmittag im November weg. In ihrem Leben vor Corona gab es viele Anlässe, zu denen die erste Geigerin des freien Landesorchesters Bayern aufbrach. Das Musical "My Fair Lady", ein Konzert mit den Bachsolisten, Pflichten als Orchestermanagerin. An diesem Nachmittag im November aber muss Maria Andersohn, Berufsmusikerin seit 20 Jahren, ganz woandershin. Sie geht putzen.

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