Lebensmittel:Jede Nudel zählt

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Ein Mitarbeiter des Teigwarenherstellers Alb-Gold kontrolliert Spätzle. (Foto: dpa)

Die Versorgung ist zwar sicher, sagen viele. Doch nicht jeder bekommt, was er bestellt. Mit welchen Problemen Lebensmittelhersteller zu kämpfen haben.

Von Elisabeth Dostert und Silvia Liebrich, München

Die Deutschen kaufen als gäbe es morgen nichts mehr. "Einen Ansturm, wie man ihn am ersten März-Wochenende gesehen hat, stellen wir nicht einmal vor den Weihnachtsfeiertagen fest", sagt Jens Ohlig, Deutschland-Chef des Marktforschungsinstituts Nielsen. "Konsumenten haben sich in der Breite über ganze Sortimente hinweg für mehrere Wochen eingedeckt." Manche Artikel wie Toilettenpapier und Desinfektionsmittel sind zeitweise ausverkauft. Ganz oben auf der Einkaufsliste stehen Mehl, Backmischungen, Teigwaren, Handcreme, Zucker und H-Milch, aber auch Trockensuppen und Dosenwürstchen. Weniger gefragt sind dagegen Bier und Zigaretten.

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