Deutschland und das Coronavirus:Sturz in die Rezession

Radfahrerin in Frankfurt/Main

Ökonomen erwarten, dass die Wirtschaft im laufenden Jahr um bis zu neun Prozent schrumpfen könnte. Das Ifo-Institut erwartet im besten Fall - also bei kurzer Krise und schneller Erholung - ein Minus von 1,5 Prozent.

(Foto: dpa)
  • Kleinere Firmen, Kleinstunternehmen und Solo-Selbständige fürchten den Niedergang, weil sie derzeit keine oder kaum Geschäfte machen können.
  • Viele Arbeitnehmer wären davon betroffen.
  • Die Bundesregierung aber auch Bundesländer wollen nun mit Milliardenhilfen gegensteuern.

Von Caspar Busse, München, und Cerstin Gammelin, Berlin

Ökonomen erwarten durch die Coronavirus-Krise einen der stärksten Wirtschaftseinbrüche der Nachkriegszeit. "Die deutsche Wirtschaft stürzt in die Rezession", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Zudem wird eine Pleitewelle gerade bei kleineren Firmen, Kleinstunternehmen und bei Solo-Selbständigen befürchtet, weil die wegen der Corona-Schutzmaßnahmen derzeit keine oder kaum Geschäfte machen können. Betroffen davon könnten sehr viele Arbeitnehmer sein. Die Bundesregierung sowie mehrere Länder wollen nun mit Milliardenzuschüssen gegensteuern.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Woman texting on mobile phone while at party; Alkohol Horsthemke
Gesundheit
»Die Leber braucht sehr lange, um zu regenerieren«
Pflegekind
"Einer muss weg"
Carbonara
Essen und Trinken
Der Speck muss weg: Die beste vegetarische Carbonara
Mehl
Essen und Trinken
Wie die Mehlsorte das Backergebnis beeinflusst
Münchner Kammerspiele
"Da geh ich nicht mehr hin"
Zur SZ-Startseite