bedeckt München 15°

Wirtschaftspolitik:Aus dem Gleichgewicht

Beteiligung des Staates an der Lufthansa? In der Krise: Kein Problem. Aber wie sinnvoll ist das wirklich?

(Foto: AFP)

Staatliche Beteiligung an der Lufthansa? Kredite für den Reisekonzern Tui? In der Corona-Krise mag das gerechtfertigt sein. Ein zu mächtiger Staat birgt aber auch Risiken.

Essay von Karl-Heinz Büschemann

Es ist ja richtig: Der Staat leistet den Bürgern derzeit gute Dienste. Die Menschen sind zufrieden, wie die Regierung die Corona-Krise zu meistern versucht. Eine Mehrheit ist sogar damit einverstanden, dass Freiheitsrechte seit Monaten massiv beschränkt werden, solange es der guten Sache der Pandemiebekämpfung dient. Aber muss die Berliner Krisen-Emsigkeit so weit gehen, dass Politiker versuchen, sich zum neuen Takt- und Richtungsgeber in Wirtschaft und Unternehmen zu machen?

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Fussball / Herren / WM Weltmeisterschaft 1954 / Endspiel : Deutschland - Ungarn (3 : 2) : Fritz Walter mit Pokal Fussba; Walter
100. Geburtstag von Fritz Walter
Der alte Fritz
Narzissmus
Macht durch Mitleid
Kann man Selbstdisziplin lernen? Wendy Wood im Interview
Psychologie
Kann man Selbstdisziplin lernen?
freunde
Corona und Verschwörungstheorien
Wenn die Freunde plötzlich Unsinn reden
Lufthansa-Flugschule
Aus allen Wolken
Zur SZ-Startseite