Was sollten Buchhändlerinnen oder Friseure, Café-Betreiber oder Musikerinnen tun, um für eine neue Pandemie gewappnet zu sein? Entweder Jura studieren. Oder in ein Bundesland umziehen, in dem Kleinunternehmer, Selbständige und Freiberufler von Ärger verschont bleiben, wenn sie sich bei einem Lockdown vom Staat helfen lassen. Was sich nach merkwürdigen Ratschlägen anhört, hat einen ernsten Hintergrund. Mehr als vier Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie ist das Virus weitgehend besiegt. Nicht aber die Bürokratie, die Tausenden Ladeninhabern und anderen staatlichen Geldempfängern immer noch das Leben schwer macht.
MeinungPandemieDer Staat muss klären, was mit den Corona-Hilfen passiert ist
Kommentar von Klaus Ott
Lesezeit: 2 Min.

16 Milliarden Euro haben Bundesregierung und Bundesländer im Jahr 2020 an Kleinbetriebe gezahlt. Doch wie das Geld ausgegeben wurde, ist bis heute oft nicht klar.
