Übernahme durch ItalienerDie Commerzbank kann von Pro Sieben Sat 1 lernen

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Er hat gut lachen: Der italienische Medien-Unternehmer Pier Silvio Berlusconi, hier bei einem Besuch  im Bundeskanzleramt, hat sich die Mehrheit an Pro Sieben Sat 1 gesichert.
Er hat gut lachen: Der italienische Medien-Unternehmer Pier Silvio Berlusconi, hier bei einem Besuch  im Bundeskanzleramt, hat sich die Mehrheit an Pro Sieben Sat 1 gesichert. Kay Nietfeld/picture alliance/dpa

Die Fälle haben viele Parallelen: Auch die Berlusconi-Firma MFE hat sehr lange gegen alle Widerstände den deutschen Fernsehkonzern attackiert – am Ende mit Erfolg.

Von Caspar Busse

Eine Zeit lang war es ein Wettlauf, welcher Investor aus Italien das Ranking der Unbeliebtheit in Deutschland anführen darf: Andrea Orcel, der Chef der italienischen Großbank Unicredit, oder Pier Silvio Berlusconi und seine Familie, die das Medienunternehmen Media for Europe (MFE, früher Mediaset) kontrollieren. Beide sind in Deutschland jedenfalls alles andere als willkommen. Orcel strebt seit Langem nach der Kontrolle bei der Commerzbank und hat jetzt überraschend ein Übernahmeangebot auf den Tisch gelegt. Die Berlusconis sind schon weiter: Sie hatten lange ein Auge auf Pro Sieben Sat 1 geworfen – und konnten im vergangenen Jahr Vollzug melden.

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