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Commerzbank:Filialnetz wird kleiner

Die Commerzbank beschleunigt noch vor dem Wechsel an der Vorstandsspitze die Verkleinerung ihres Filialnetzes. Das Geldhaus werde 200 Geschäftsstellen, die wegen der Corona-Pandemie geschlossen sind, nicht wieder öffnen, sagte ein Sprecher. Dabei handle es sich um genau die Filialen, die die Bank bis Ende des Jahres 2023 schließen wollte. Die betroffenen Mitarbeiter sollen an andere Standorte in der Nähe wechseln. Die Belegschaft sei über die Pläne informiert worden. Die Bank verkleinert ihre Präsenz in Deutschland damit von 1000 auf 800 Geschäftsstellen, allerdings gut drei Jahre früher als geplant. "Es hätte keinen Sinn gehabt, diese Filialen möglicherweise nur für ein paar Monate wieder zu öffnen und erst dann endgültig zu schließen", so der Sprecher.

© SZ vom 17.08.2020 / dpa

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