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Getränkeindustrie:Coca-Cola kämpft an allen Fronten

Coca-Cola-Produktion

Ein Jahr voller schlechter Nachrichten: eine Abfüllanlage der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG im brandenburgischen Genshagen.

(Foto: Jens Kalaene/picture alliance/dpa)

Die Pandemie, die Konkurrenz, die Strukturen: Coca-Cola hat alle Hände voll zu tun, gleich mehrere Probleme zu meistern. Nun kommt auch noch ein Scharmützel mit dem prominentesten Verehrer hinzu.

Von Claus Hulverscheidt

Wie weit die Treue zu einer klebrigen Brause gehen kann, zeigt der Fall eines prominenten Verehrers, der für die Lieblingslimonade jetzt sogar die Reste seiner politischen Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzte. Da sich der Coca-Cola-Konzern gemeinsam mit anderen Firmen seit Wochen gegen die Versuche der Republikanischen Partei wehrt, das Wahlrecht im Heimatbundesstaat Georgia zu Lasten Schwarzer und anderer benachteiligter Gruppen zu ändern, rief Donald Trump seine immer noch recht große Anhängerschaft dazu auf, den Konzern fortan zu boykottieren. Einen einzigen, ganz bestimmten Kunden jedoch nahm er von diesem Appell offensichtlich aus - sich selbst. Das beweist ein Foto, das den Ex-Präsidenten nur Tage später grinsend am Schreibtisch seines Luxusdomizils Mar-a-Lago zeigt. Gleich neben sich, nur notdürftig vom Telefon verdeckt: ein Fläschchen der heiß geliebten "Diet Coke".

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