Digitale UnabhängigkeitDer weite Weg zur europäischen Cloud

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Blick in ein Rechenzentrum von Google: Viele deutsche Unternehmen nutzen US-Cloud-Dienste.
Blick in ein Rechenzentrum von Google: Viele deutsche Unternehmen nutzen US-Cloud-Dienste. Google

Die größten Cloud-Anbieter kommen aus den USA – Amazon, Microsoft und Google. Bisher war das für deutsche Unternehmen kein Problem, aber in Washington regiert jetzt Donald Trump.

Von Nils Heck, Helmut Martin-Jung und Meike Schreiber

SZ bei Google bevorzugen

Der Trend war einfach nicht zu stoppen. Anstatt Programme mühselig auf jeden einzelnen Computer zu verteilen und zu warten, nutzt man sie übers Internet. Und Daten, die Unmengen an Daten, die heute in den Unternehmen anfallen, speichert man nicht in den eigenen Rechenzentren, sondern bei spezialisierten Anbietern – in der Cloud. Die Marktführer in Deutschland kommen aus den USA: Amazon Web Services (AWS), Microsoft und Google. Zunächst hatten auch die wenigsten Firmen ein Problem damit. Die USA sind schließlich der bedeutendste Handelspartner der EU, wichtig besonders für die Exportnation Deutschland. Doch nun sitzt seit diesem Januar Donald Trump im Weißen Haus. Und vieles, ja fast alles, ist anders.

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