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Chrysler-Hochhaus Wahrzeichen verkauft

Das Chrysler Building wurde in den Zwanzigerjahren gebaut, nun wechselt der New Yorker Wolkenkratzer wieder einmal den Besitzer.

(Foto: Scott Warren/imago)
Gut 150 Millionen Dollar zahlt die Signa-Holding des Österreichers René Benko für den berühmten Wolkenkratzer mit der Art-déco-Spitze.

Es ist eines der markantesten Gebäude in der New Yorker Skyline: Das Chrysler-Hochhaus mit seinen 77 Stockwerken und der glänzenden Art-déco-Spitze. Nun wechselt der Bau aus den später Zwanzigerjahren mehreren Medienberichten zufolge den Besitzer. Der Wolkenkratzer geht demnach für gut 150 Millionen Dollar an die Signa-Holding des österreichischen Investors René Benko und einen amerikanischen Partner. In Deutschland ist Benko vor allem als Kaufhaus-Investor bekannt, er hatte zuletzt die deutschen Warenhäuser Karstadt und Kaufhof fusioniert sowie die Möbelketten Kika und Leiner übernommen. Vor allem aber ist die Signa-Gruppe mit einem Immobilienvermögen von mehr als 14 Milliarden Euro einer der größten Immobilieninvestoren in Europa.

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Bis in die Fünfzigerjahre war der US-Autohersteller Chrysler Hauptmieter des 319 Meter hohen Baus von Architekt William Van Alen, heute beherbergt er Büros vieler verschiedener Unternehmen - und hatte zuletzt den Ruf, dringend renovierungsbedürftig zu sein. Wohl auch deshalb dürfte der Kaufpreis nun deutlich unter dem gelegen haben, was der bisherige Eigentümer, das Immobilienunternehmen Tishman Speyer, 1997 gezahlt hatte: geschätzte 210 bis 250 Millionen Dollar.

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