Chipmangel:Engpässe belasten Traton

Der Lkw-Hersteller Traton bekommt den Chipmangel zu spüren und stimmt auf einen Verkaufsdämpfer im zweiten Halbjahr ein. Der Absatz dürfte im dritten Quartal deutlich niedriger ausfallen als geplant, teilte die Volkswagen-Tochter mit. Für das vierte Quartal werde mit einer ähnlichen Entwicklung gerechnet. Eine Prognose für die Zeit danach könne nicht gegeben werden, hieß es weiter. An der Börse gaben die Aktien zeitweise mehr als drei Prozent nach. Vor allem der Anstieg der Corona-Infektionen in Malaysia und der anschließende Lockdown habe die Versorgung mit Chips deutlich erschwert, so Traton. "Doch in den weltweiten Lieferketten mangelt es derzeit nicht nur an Halbleitern, es fehlen auch zahlreiche weitere Produkte", sagte Traton-Chef Matthias Gründler. Von den Engpässen seien alle Marken in unterschiedlichem Ausmaß betroffen. Zu Traton gehören Scania, MAN, VW Nutzfahrzeuge und Navistar.

© SZ vom 23.09.2021 / Reuters
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