MeinungKrise der Autokonzerne:Und alle fragen nur: War was?

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Kommentar von Stephan Radomsky

Lesezeit: 2 Min.

Die Zeiten waren schon mal besser für VW und die anderen Autokonzerne. Aber anders als die Corona-Pandemie ist keine der jüngsten Krisen unerwartet über sie gekommen.
Die Zeiten waren schon mal besser für VW und die anderen Autokonzerne. Aber anders als die Corona-Pandemie ist keine der jüngsten Krisen unerwartet über sie gekommen. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Sicher, VW, Audi, Porsche, BMW und Mercedes stehen vor gewaltigen Herausforderungen: Lieferketten, Exporte, E-Mobilität – alles schwierig. Die eigentliche Gefahr aber ist, dass man in den Chefetagen offenbar immer noch nichts dazugelernt hat.

China! Amerika! Chip-Krise! Wer Deutschlands Auto-Managern zuhört, der könnte glatt Mitleid bekommen. Zwischen Stuttgart und Wolfsburg, München und Ingolstadt barmt es, als habe sich die ganze Welt verschworen gegen die wichtigste Industrie des Landes. Und das jetzt, wo man doch so viele neue, moderne, nachhaltige, günstige Autos in die Showrooms schieben will wie noch nie. Ein Jammer. Aber einem so ungerechten Schicksal steht selbst der smarteste Manager machtlos gegenüber.

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