HandelskriegIn China wächst die Wut auf Trumps Zölle

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Arbeiter in einer Weihnachtsbaum-Fabrik im chinesischen Jinhua.
Arbeiter in einer Weihnachtsbaum-Fabrik im chinesischen Jinhua. ADEK BERRY/AFP

Die Zölle treffen Chinas Exporte hart. Fabriken schließen, Arbeitsplätze gehen verloren, Kleinanleger verlieren Geld. Peking setzt auf Trotz und Patriotismus gegen die USA.

Von Gregor Scheu

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Das Video auf der chinesischen Plattform Douyin steht für die Stimmung in China. Dort ist ein Bildschirm vor einem Grillrestaurant in Wuhan zu sehen. Darauf steht auf Chinesisch und Englisch: „Von heute an berechnen wir US-amerikanischen Kunden einen Aufschlag von 104 Prozent auf ihre Rechnung.“ Bei Fragen könnten sich die Betroffenen ja an die US-amerikanische Botschaft in China wenden. Das Video ging viral und es ist nicht das einzige dieser Art: Fabrikleiter, die vor laufender Kamera schwören, lieber pleitezugehen, als sich Donald Trump und den USA zu beugen. Die sogar die chinesische Regierung anflehen: „Bitte, bleiben Sie hart!“ Ladenbesitzer, die demonstrativ iPhones aus ihren Regalen räumen. Die Gemüter beruhigen konnte auch nicht, dass Donald Trump eine Zollausnahme für chinesische Exportprodukte wie Handys, Computer und Mikrochips veranlassen will. Denn davon profitieren vor allem US-Unternehmen wie Apple oder Nvidia.

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