MeinungChinaWas, wenn die junge Generation nicht mehr will?

Essay von Gregor Scheu, Peking

Lesezeit: 6 Min.

istock/Getty Images/Collage: SZ

China gilt im Westen als Gewinner der neuen Weltordnung. Doch die fetten Boomjahre sind vorbei, und Chinas Gen Z fühlt sich abgehängt. Über ein Land, in dem sich eine ganze Generation den großen Plänen der Regierung entzieht.

Die derzeit vielleicht interessanteste Frage in China ist nicht, was die Kommunistische Partei will. Sondern was die Generation der 20-Jährigen noch erreichen kann. Denn für die Jungen, so scheint es, ist die chinesische Erfolgsgeschichte vom Aufstieg auserzählt. Der Boom ist für sie keine Verheißung mehr, sondern Vergangenheit. Das zentrale Versprechen der Partei, dass sich Anpassung und Fleiß am Ende lohnen, ist bei Chinas Gen Z so schwer beschädigt, dass es kaum noch trägt. Zurück bleibt ein System, das funktioniert, für das sich junge Chinesen aber nicht mehr kaputt arbeiten wollen.

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