Straße von HormusChina und seine heikle Nähe zu Iran

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Rund 45 Prozent der Rohöllieferungen nach China passieren die Straße von Hormus. Seit Beginn des Krieges in Nahost ist der Tankerverkehr dort jedoch stark eingeschränkt. Das Foto wurde aufgenommen, als die Meerenge noch offen war.
Rund 45 Prozent der Rohöllieferungen nach China passieren die Straße von Hormus. Seit Beginn des Krieges in Nahost ist der Tankerverkehr dort jedoch stark eingeschränkt. Das Foto wurde aufgenommen, als die Meerenge noch offen war. Kamran Jebreili/AP/dpa

China kauft mehr iranisches Öl als jedes andere Land. Doch im Krieg zwischen Israel, den USA und Iran reagiert die Führung in Peking erstaunlich vorsichtig. Für die Volksrepublik steht vor allem eines auf dem Spiel: die eigene Wirtschaft.

Von Lea Sahay und Gregor Scheu, Peking

Wer sehen möchte, wo die Freundschaft zwischen China und Iran Gestalt annimmt, der muss nicht nach Peking oder Teheran reisen. Es reicht, wenn man auf Chinas Ostküste blickt. In den Industriehäfen der Provinz Shandong entladen riesige Öltanker jeden Tag gewaltige Mengen Rohöl. Ein bedeutender Teil davon stammt aus Iran. Schätzungen zufolge importiert China mehr als eine Million Barrel iranisches Öl – pro Tag.

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SZ PlusVon Kerstin Bund, Anna Lea Jakobs, Oliver Klasen und Michael Kläsgen

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