MeinungTrump-Reise nach PekingXi hat eigentlich schon gewonnen

Kommentar von Gregor Scheu, Peking

Lesezeit: 2 Min.

Wer lacht zuerst? Wer am längsten? Xi hat in der Auseinandersetzung mit Trump wohl derzeit die besseren Karten.
Wer lacht zuerst? Wer am längsten? Xi hat in der Auseinandersetzung mit Trump wohl derzeit die besseren Karten. Evelyn Hockstein/REUTERS

Donald Trump reist nach Peking und braucht einen Erfolg. Xi Jinping muss ihm nur etwas geben, das so aussieht. Denn China weiß, wofür es verhandelt. Die USA unter Trump offenbar nicht.

SZ bei Google bevorzugen

Zugegeben, Verwirrung kann auch eine Waffe sein. Donald Trump hat sie aber in seiner China-Politik so ausgiebig eingesetzt, dass man sich fragen muss, ob die USA sich nicht selbst verwirrt haben. Mal sollen Zölle Chinas Exportmaschine bremsen, mal hält Washington Mikrochips zurück, um sie wenige Wochen später doch wieder nach China verkaufen zu lassen. Dann umgarnt Trump Peking, damit es bitte mehr amerikanische Sojabohnen kauft. Das kann man Unberechenbarkeit nennen. Man kann es aber auch für das halten, wonach es aussieht: Druck ohne Richtung.

Zur SZ-Startseite

Audi und VW in China
:Vorsprung durch Kühltechnik

In China entscheidet auch der Innenraum über den Markterfolg eines Autos. Volkswagen und Audi haben das verstanden und bauen nun ein, was chinesische Hersteller längst serienmäßig liefern: Kühlschränke.

SZ PlusVon Gregor Scheu

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: