Menschenrechte:Fördern westliche Unternehmen die Zwangsarbeit in China?

Menschenrechte: Yalkun Uluyol will dem Protest gegen Zwangsarbeit in China ein Gesicht geben.

Yalkun Uluyol will dem Protest gegen Zwangsarbeit in China ein Gesicht geben.

(Foto: privat)

Hunderttausende Uiguren werden in China zur Arbeit gezwungen. Eine Studie findet nun Indizien dafür, dass Firmen wie H&M und Zara weiter Waren aus Zwangsarbeit beziehen könnten.

Von Jan Diesteldorf und Florian Müller

Yalkun Uluyol ist am Dienstag sehr aufgewühlt ins Flugzeug nach Brüssel gestiegen. Seine Tochter Nurbanu ist vor wenigen Tagen gestorben, im Alter von zwei Jahren, zwei Monaten und zehn Tagen. Nurbanu war schwer krank, hat quasi ihr ganzes kurzes Leben im Krankenhaus verbracht - und die Eltern litten mit ihr, im türkischen Exil, fernab der Großfamilie in China.

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