Online-NetzwerkeChinas Algorithmen der guten Laune

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Der Pinguin ist eng mit dem chinesischen Instant-Messaging-Dienst Tencent QQ verbunden und wurde zum Symbol der Marke.
Der Pinguin ist eng mit dem chinesischen Instant-Messaging-Dienst Tencent QQ verbunden und wurde zum Symbol der Marke. (Foto: PATRICK T. FALLON/AFP)

Peking verordnet mehr Freundlichkeit im Netz. Doch was als „positive Energie“ verkauft wird, ist in Wahrheit ein neuer Weg, digitale Debatten zu steuern. Chinas Tech-Konzerne helfen munter mit.

Von Gregor Scheu, Peking

Vor wenigen Tagen verkündete der chinesische Technologiekonzern Tencent etwas, das wie aus einem Wohlfühlseminar für Maschinen klingt: In China soll eine sogenannte „Positive Energy Algorithm Task Force“ entstehen. Laut Zhu Dianjun, Tencents Vizepräsident und für Inhalte zuständig, soll die neue Abteilung auf der Plattform Wechat den Algorithmus, der Texte empfiehlt, so anpassen, dass künftig häufiger Beiträge mit „positiver Energie“ nach oben gespült werden. Kurz gesagt: Das chinesische Internet soll freundlicher werden.

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