Deutsche Wirtschaft:Die Abhängigkeit von China ist zu groß

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Blick auf Shanghai während des Besuchs von Kanzler Scholz. (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Deutsche Unternehmen haben lange auf China gesetzt, um ihr Geschäft auszubauen. Jetzt versuchen sie gegenzusteuern und weichen stärker auf andere asiatische Länder aus. Das ist richtig, aber reicht das?

Kommentar von Thomas Fromm

Wenn deutsche Politiker nach China aufbrechen, dann steckt schon allein in der Passagierliste eine Menge Programmatik. Denn wenn das Who is who der deutschen Industrie mit an Bord ist, dann geht es ganz offensichtlich um große wirtschaftliche Interessen. Das war bei den China-Reisen der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel so, und das ist auch bei ihrem Nachfolger Olaf Scholz (SPD) nicht anders. Mit in China unterwegs sind auch diesmal wieder die üblichen Verdächtigen. Siemens-Chef Roland Busch, der auch Vorsitzender des Asien-Pazifik-Ausschusses und damit sozusagen der Klassensprecher der Wirtschafts-Entourage ist, die Autobosse von BMW, Mercedes und VW, die Chefs von Bayer und BASF. Es geht in der deutschen Wirtschaft eben nicht ohne China, nicht mal ein bisschen.

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