China:Anleger stürmen Evergrande-Konzern

Von Reuters, Shenzen

Rund 100 aufgebrachte Anleger haben den Hauptsitz des chinesischen Krisenkonzerns China Evergrande gestürmt. Sie versammelten sich am Montag in der Lobby des Gebäudes in der chinesischen Metropole Shenzen und verlangten ihr Geld zurück. Rund 60 uniformierte Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes stellten sich vor dem Haupteingang auf, um weitere laut protestierende Menschen abzuhalten. Einige Personen versuchten Absperrungen zu durchbrechen und in Aufzüge zu gelangen. In der Menge waren Rufe zu hören wie "Evergrande, gib uns unser Geld zurück". Anleger fürchten einen Zusammenbruch des Immobilienkonzerns, der Schulden von mehr als 300 Milliarden Dollar hat. Investoren werfen Aktien und Anleihen aus Depots, angeblich will Evergrande Zinszahlungen an Gläubigerbanken aussetzen und keine Zahlungen für seine Vermögensverwaltungsprodukte mehr leisten. In chinesischen sozialen Medien zeigen Videos andere Proteste, die sich gegen Evergrande richten sollen.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB