Konjunktur:Schlechte Stimmung in der Chemieindustrie

Konjunktur: Der Chemiekonzern BASF produziert in Ludwigshafen Ammoniak, einen wichtigen Ausgangsstoff für viele chemische Produkte. Die Herstellung ist energieintensiv.

Der Chemiekonzern BASF produziert in Ludwigshafen Ammoniak, einen wichtigen Ausgangsstoff für viele chemische Produkte. Die Herstellung ist energieintensiv.

(Foto: Kunz/Augenklick/oh)

Die Produktion geht zurück, die Kapazitäten sind viel zu wenig ausgelastet und eine schnelle Erholung ist nicht in Sicht. Die Manager fordern deshalb einen Politikwechsel.

Von Elisabeth Dostert, München

Anfang November war es so weit, da ging der Firma Odenwald-Chemie die Puste aus. Der Hersteller von Dicht- und Dämmstoffen stellte Insolvenzantrag. 43 Millionen Euro Umsatz, rund 250 Mitarbeiter am Stammsitz in Neckarsteinach - ein Mittelständler, wie es viele in der deutschen Chemieindustrie gibt. "Die zurückliegenden Krisenjahre der Automobilindustrie mit Corona-, Lieferketten- und Energiepreisproblemen haben uns als familiengeführten Mittelständler finanziell ausgezehrt", wird Geschäftsführer Hans-Peter Augele in einer Mitteilung zitiert.

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