Das war angesichts der schwierigen Lage der Branche nicht absehbar: Arbeitgeber und Gewerkschaft IG BCE haben sich auf höhere Gehälter für knapp 600 000 Beschäftigte der Chemie- und Pharmaindustrie geeinigt. Dabei wird auf die Krisenstimmung in Teilen der Branche eingegangen, die unter hohen Energiepreisen ebenso leidet wie unter aggressiven neuen Konkurrenten aus anderen Ländern: Dieses Jahr gibt es noch keine Lohnerhöhung. Die Arbeitenden erhalten erst ab Januar 2027 2,1 und ab Januar 2028 noch mal 2,4 Prozent mehr Gehalt. „Dieser Tarifabschluss bringt den Unternehmen die dringend benötigte Entlastung“, sagt der Verhandlungsführer des Arbeitgeberverbands BAVC, Matthias Bürk.
TarifabschlussTrotz Krise: Mehr Geld für Hunderttausende Chemiebeschäftigte
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Wer bei Pharma- und Chemiebetrieben arbeitet, erhält über die kommenden gut zwei Jahre 4,5 Prozent mehr Gehalt. Ein neues Instrument soll Arbeitsplätze retten.
Von Alexander Hagelüken und Benedikt Peters