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Chef der Wirtschaftsweisen:"Wir sollten nicht nur über Bedrohungen reden"

Vorstellung Sondergutachten zur CO2-Bepreisung

"Natürlich ist die Bundeskanzlerin immer die Erste, der wir unser Gutachten übergeben", sagt Christoph Schmidt.

(Foto: Michael Kappeler/dpa)

Der scheidende Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, spricht über seine physischen Grenzen, moderne Wortklaubereien - und warum Rilke lesen beim Abschiednehmen hilft.

Christoph Schmidt kommt mit seinem gelben Rucksack ins Büro - sein BVB-Rucksack, wie er sagt. Die Laune ist gut, Dortmund hat am Vorabend in der Champions League gewonnen. Und für Schmidt, 57, werden die Spielräume nun wieder größer. Nach elf Jahren im Sachverständigenrat, die meisten davon als Chef, verlässt er das wichtigste deutsche Ökonomen-Gremium, das die Bundesregierung berät - nicht ohne Ideen für die Zukunft.

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