MeinungKünstliche Intelligenz:Dieser Denkzettel für die KI-Konzerne kommt gerade recht

Kommentar von Simon Berlin

Lesezeit: 2 Min.

„Das Leben ist nicht fair“, singt Herbert Grönemeyer. Seine Songtexte darf Chat-GPT trotzdem nicht einfach so übernehmen, urteilte ein Münchner Gericht.
„Das Leben ist nicht fair“, singt Herbert Grönemeyer. Seine Songtexte darf Chat-GPT trotzdem nicht einfach so übernehmen, urteilte ein Münchner Gericht. (Foto: Rolf Vennenbernd/dpa)

Chat-GPT verletzt die Urheberrechte von Künstlern. Auf das Münchner Urteil muss eine Diskussion über geistiges Eigentum im KI-Zeitalter folgen – und ein zeitgemäßes Gesetz.

Der Siegeszug von Chat-GPT beruht auf Ausbeutung: KI-Konzerne wie Open AI und Google haben ihre Modelle mit allem trainiert, was das Netz hergab. Jetzt führen ihre Produkte dazu, dass die Arbeit jener Menschen, deren Urheberrechte sie ignoriert haben, weiter an ökonomischem Wert verliert. Aber: „Das Leben ist nicht fair“, sang schon Herbert Grönemeyer. Das gilt erst recht für digitale Geschäftsmodelle.

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