Teilzeit-Debatte„Dieser Lifestyle-Begriff ist purer Populismus“

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Weniger arbeiten, mehr Zeit, um zum Beispiel die Katze zu streicheln: So stellt sich der Wirtschaftsflügel der Union die Lebensrealität vieler Teilzeit-Beschäftigter vor.
Weniger arbeiten, mehr Zeit, um zum Beispiel die Katze zu streicheln: So stellt sich der Wirtschaftsflügel der Union die Lebensrealität vieler Teilzeit-Beschäftigter vor. Dmitrii Marchenko/IMAGO/Zoonar

Der Wirtschaftsflügel der CDU möchte das Recht auf Teilzeit weitgehend abschaffen. Eine Arbeitspsychologin über die Gefahren solcher Verbote für die Demokratie – und darüber, wieso man mit Zwang der Wirtschaft nicht hilft.

Interview von Paulina Würminghausen, Hamburg

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Seit Monaten schwelt in Deutschland eine Debatte um die Arbeitsmoral der Deutschen, angeführt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Die Menschen hierzulande würden zu wenig arbeiten, zu ineffizient und seien zu oft krank, so lauten die Vorwürfe. Die neueste Debatte dreht sich um die hohe Teilzeitquote, die der Wirtschaftsflügel der Union entfacht hat. Arbeitspsychologin Laura Venz von der Leuphana-Universität Lüneburg sagt nicht nur, dass diese Debatte an der Realität vorbeigeht. Sie sagt auch: Diese Debatte könnte die Demokratie gefährden.

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