Henkel-Chef Carsten Knobel„Man sollte Friedrich Merz und seiner Regierung Zeit geben“

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Carsten Knobel leitet Henkel seit 2020. Kurz nach Amtsantritt begann die Pandemie, danach kamen weitere Krisen.
Carsten Knobel leitet Henkel seit 2020. Kurz nach Amtsantritt begann die Pandemie, danach kamen weitere Krisen. Henkel AG & Co. KGaA

Carsten Knobel führt den Persil- und Schauma-Hersteller Henkel seit 2020. Seitdem hat er schon viele Krisen durchlebt. Der Manager spricht über Preiserhöhungen, seine schwierigste Entscheidung und die deutsche Neigung zum ständigen Kritisieren.

Interview von Caspar Busse und Björn Finke, Düsseldorf

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Henkel-Chef Carsten Knobel, 57, trinkt bei Besprechungen gerne Tee. Jetzt steht in der Düsseldorfer Firmenzentrale eine große Tasse mit der Aufschrift Henkel vor ihm, außerdem eine Flasche Vitaminsaft. Der Betriebswirt und Chemiker arbeitet seit 31 Jahren bei dem Dax-Mitglied mit 47 000 Beschäftigten. 2020 wurde er Vorstandsvorsitzender. Das Unternehmen erzielt die Hälfte seines Umsatzes mit bekannten Marken wie Persil, Pril oder Schwarzkopf. Die andere Hälfte steuert die Klebstoffsparte bei, die vor allem die Industrie beliefert. Henkel-Kleber wird etwa in Handys oder Autos verwendet, der Konzern sieht sich hier als Weltmarktführer. Direkt nach dem Gespräch trifft sich Knobel, der jetzt auch Aufsichtsrat bei der Deutschen Bank ist, mit Henkel-Aufsichtsratschefin Simone Bagel-Trah, einer Ururenkelin des Gründers Fritz Henkel.

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