FreizeitCamping boomt – und trotzdem haben Reisemobilhersteller ein Problem

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Reisemobil vor dem Gipfel des Mont Pourri in der französischen Region Savoyen: Diese Urlaubsform ist weiterhin sehr beliebt, doch die deutschen Hersteller haben Probleme.
Reisemobil vor dem Gipfel des Mont Pourri in der französischen Region Savoyen: Diese Urlaubsform ist weiterhin sehr beliebt, doch die deutschen Hersteller haben Probleme. P. Royer via www.imago-images.de/imago images/blickwinkel

Mehr als eine Million Reisemobile gibt es in Deutschland, ein Rekord. Dennoch melden Unternehmen Kurzarbeit an, manche Händler und Vermieter sind insolvent: Eindrücke aus einem seltsamen Markt.

Von Björn Finke, Düsseldorf

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Es klingt verrückt, vielleicht ähnlich verrückt wie die Hoffnung, in Schottland zu campen, ohne dass es zwischendurch regnet: Campingurlaub boomt munter weiter, aber die deutschen Hersteller von Reisemobilen stecken in der Krise. Viele Fabriken haben Kurzarbeit verordnet, im vergangenen Jahr wurde ein Sechstel weniger Reisemobile oder Wohnwagen gefertigt, für das laufende Jahr erwartet die Branche noch ein Minus. Der Aktienkurs des börsennotierten Produzenten Knaus Tabbert hat sich binnen Jahresfrist mehr als halbiert, wobei die Niederbayern auch damit zu kämpfen haben, dass die Staatsanwaltschaft gegen zwei Ex-Vorstände wegen Bestechlichkeit ermittelt.

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In Düsseldorf eröffnet die weltweit größte Messe für Reisemobile. Die Branche wächst, hat aber auch Probleme. Die Kunden wünschen sich mehr Unabhängigkeit.

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