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Suhl:Eine Stadt, eine Waffe und ein Millionenstreit

Künftiges Sturmgewehr der deutschen Streitkräfte

Die künftige Ordonnanzwaffe der deutschen Streitkräfte? Das Model MK 556 des thüringischen Waffenherstellers C. G. Haenel aus Suhl.

(Foto: Thomas Lange/dpa; Bearbeitung SZ)

Der Waffenhersteller C. G. Haenel aus Suhl soll für die Bundeswehr Sturmgewehre im Wert von einer Viertelmilliarde Euro produzieren - mit weniger als zehn Mitarbeitern. Ist die Stadt dafür gerüstet?

Von Ulrike Nimz, Suhl

Die Tradition ist so lebendig in der "Waffenstadt", dass man fast vergessen könnte, dass es beim Schießen gelegentlich ums Töten geht. Restaurants heißen "Die Büchs" oder "Waffenschmied", der hiesige Kräuterlikör heißt "Waffenöl". Der Marketingslogan lautet: "Suhl trifft". Und wer das Waffenmuseum im Herzen der Stadt besucht, kann vom Morgenstern bis zur Maschinenpistole alles bewundern, was im Gefecht Vorteile verschafft.

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